| 505 - 19.Jan.2002 - 01.Feb.2002 |
Der Hersteller übertreibt und präsentiert seine Rechner stolz als "Rechenmaschine"
Ein Auktionator bietet ihn immer wieder als "Zahnstangenrechner" an, auch wenn es falsch ist
Der Anwender nutzt seinen Rechner einfach zum Addieren und Subtrahieren
Der Sammler nennt ihn bescheiden "Zahlenschieber"
Tatsachen:
- Er ist rein mechanisch
- Es ist eine ganz einfacher Rechnertyp
- In einem flachen Gehäuse befindet sich für jede Dezimalstelle
nur ein "Schieber"
- Auf den Schiebern sind Zahlen aufgedruckt, die das Ergebnis anzeigen
- Die Schieber haben Nocken, Lochreihen oder Zähne
- Die Schieber werden mit dem Finger oder mit einem Stift verschoben
- Auf dem Gehäuse befinden sich Zahlenreihen als Eingabefeld
- Es existiert kein Getriebe für den Zahnerübertrag
- Der Zehnerübertrag erfolgt meistens halbautomatisch durch spezielle
Rechenregel und Führung des Stiftes
- Ein Mehrfachübertrag erfordert die ganze Konzentration des Bedieners
- Man kann mit dem Rechner addieren, bei den meisten auch subtrahieren
- Wegen der fehlenden Dezimalverschiebung ist die Multiplikation bzw.
Division nicht möglich
Ja, schon gut, ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
Hier ist das Funktionsmodell, das Jan Meyer programmiert hat:
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